Manchmal ist es geradezu berauschend, den Dingen auf den Grund zu gehen. Wir zeigen euch ein spannendes Beispiel dafür, dass bemerkenswerte Tatsachen sich manchmal weit unter der Oberfläche verbergen. Die Faktenlage: Ab sofort ist die neue Website der Mineralwassermarke Christinen unter www.christinen.de zu erreichen. Eine neue Website? Ja, aber was für eine! Wenn ihr das erste Mal dem Link folgt, macht euch bereit für den Rausch der Tiefe, denn das Konzept dieser Seite folgt einem außergewöhnlichen Prinzip: Die Hauptnavigation ist, wie gewohnt, horizontal angeordnet ist. Darunter jedoch, folgt ihr den einzelnen Menüpunkten dank einer vertikalen Navigation hunderte Meter abwärts in die Tiefe. Ein Tiefenbarometer zeigt dabei stets wie groß der Abstand zur Wasseroberfläche ist. Unterstützt durch einen aufwendigen Paralax-Effekt schweben Produkte und Informationen scheinbar frei im Raum.
Unsere Inspiration für diese Website: die Natur. Das „sagenhaft reine“ Mineralwasser der Marke Christinen entspringt einer Quelle in 401 Metern unter Null. Das Wasser ist vollkommen frei von belastenden Stoffen und verdient somit das begehrte Prädikat „natürliches Mineralwasser“. Eine wunderbare Vorlage: Die Christinen Markenbotschaft und Gestaltung der Website greifen auf diese Weise nahtlos ineinander.
Dazu trägt auch das neue Keyvisual der Marke, Elfie, eine Elfe aus dem Teutoburger Wald, bei. Sie ist den Facebook- Fans als „Hüterin der Quelle“ bereits gut bekannt (www.facebook.com/Christinen.Brunnen). Als Deutschlands sagenhafteste Community Managerin hat Elfie ein offenes Ohr für alle Fragen und informiert mehrmals in der Woche rund um die Themen Natur und Christinen Produkte.
Neugierig? Hier geht’s abwärts: www.christinen.de
Die Facebook-Community diskutiert schon länger leidenschaftlich über das wohl spannendste Thema neben dem Börsengang: Die Facebook Timeline. Wann wird sie kommen? Wird alles anders? Oder viel wichtiger: Wird alles besser?
Hallo, mein Name ist Hanna, ich mache nun seit 2 Monaten ein Praktikum bei Alexanderplatz Hamburg. Für alle, die sich für ein Praktikum in einer Agentur für Social Media und Digitales Marketing interessieren, kommt hier mein persönlicher Zwischenbericht. 
Beruflich unterwegs im Web 2.0
Die Mitarbeiter und die Agentur haben mich gut aufgenommen und da es sich um eine mittelgroße Agentur handelt, durfte ich in viele Bereiche „hineinschnuppern“ die zwar nicht meinem Gebiet angehören, mich jedoch sehr interessiert haben und über die es definitiv noch vieles zu lernen gibt.
Bislang war ich was Social Media angeht, nur im privaten Bereich im Netz unterwegs. Die Umstellung, das Web 2.0 auch geschäftlich zu nutzen, fiel mir anfangs nicht so leicht.
Während man bei der privaten Nutzung von Social Media meist sehr unbedacht vorgeht, seine Gedanken und Tätigkeiten mit seinen Freunden teilt und sich täglich meist unbewusst durch Tausende von Informationen klickt, ist das bei der geschäftlichen Nutzung von Social Media völlig anders. Mir ist bewusst geworden, dass eine unbedachte Nutzung der Sozialen Netzwerke wie Facebook auch Stolperfallen birgt. So habe ich mich im Laufe meines Praktikums bei Alexanderplatz Hamburg näher mit dem Thema „Social Media Guidelines“ beschäftigt, die User bei der Nutzung von Netzwerken „anleiten“ und den Umgang miteinander genauer definieren. Dabei geht es zum Beispiel auch darum, wie sich die Mitarbeiter eines Unternehmens im Netz bewegen sollen und dürfen. Es überraschte mich auch, wie viele Gesetze wichtig werden, wenn man im Netz unterwegs ist. Dazu zählen bspw. das Urheberrecht, der Datenschutz oder die Privatsphäre. Es ist also auf jeden Fall notwendig, sich mit den Regeln und Hintergründen des Social Web auseinanderzusetzen. Mir wurde aber auch bewusst, wie viel über Facebook, Twitter und Co. bewegt werden kann.
Zwischenfazit
Durch mein Praktikum bei Alexanderplatz Hamburg habe ich meine Fähigkeiten in den Bereichen Textsicherheit und Schreibstil deutlich verbessern können, ich habe meine Fähigkeiten im Bereich Social Media Marketing ausgebaut und die Vorteile des Web 2.0 auf geschäftlicher Ebene schätzen gelernt. Als Zwischenfazit kann ich sagen, dass meine Mitarbeit bei Alexanderplatz Hamburg mir in meinen Einsatzbereichen sehr hilfreich war und mir ermöglicht hat auch in fremde und unbekannte Bereiche reinzuschnuppern.
Sind Sie schon mal auf einer Konferenz zum Thema Social Media gewesen? Die richtige Wahl zu treffen, ist nicht leicht. Die Auswahl ist groß und eher unübersichtlich. Es ist viel Spreu dabei. Aber: es gibt auch Weizen.
Die „Social Media Conference“ in Hamburg am 5. und 6.12.2011 gehört unumstritten in die Kategorie „Weizen“. Die Veranstalter wissen wie es geht: reibungsloser Ablauf, fähiger Moderator, strapazierfähige Technik, leckere Snacks. Immer spannend: Wer ist noch da? Die Teilnehmer diesmal: Vom Lackschuh bis zum Sneaker-Träger ist alles dabei. Nur die „Queen Mary“ – am Vormittag sollte sie das Dock vis-à-vis bei „Blohm & Voss“ verlassen – bleibt die Show schuldig. Es stürmt zu sehr.

Doch auch ohne königlichen Besuch glänzt das Programm. Den Vortrags-Reigen beginnt Nico Lumma mit einer aktuellen Tour d`Horizon zum Thema Social Media. Sein Postulat, dass Social Media etablierte Marketing-Silos zum Einstürzen bringen muss, wird auch die späteren Referenten beschäftigen und dabei nicht nur Zustimmung erzeugen.
Weitere Höhepunkte: Michael Buck, Marketing-Chef von Dell, gewährt Einblicke in einen seit Jahren gelebten Social Media Alltag im Unternehmen. Dells Auftritt ist professionell und souverän. Kabarett-Qualität hat der Vortrag des Vorstands der Fidor-Bank (ganz offen: zum ersten Mal überhaupt von der Existenz dieser Bank gehört). Warum gab´s dieses Banken-Konzept nicht schon früher? Fidor – die passende Antwort auf Bankenfrust und Vertrauenskrise. Und selbst wenn Fidor nicht hinhauen sollte (was wir alle verhindern können) gibt es für den Vorstand Matthias Kröner noch eine veritable Chance als Standup Comedian. Wie lautete ein Tweet aus der Veranstaltung: Ich will ein Konto von Dir!! Chapeau, der Vortrag war einfach Spitze. In jeder Beziehung.
Es folgte eine sehr ästhetische, etwas aus dem Social Media Rahmen fallende Kampagne: Siemens zeigte „unwerbliche“ Autorenfilme bekannter Regisseure, die das Unternehmensimage zum Scheinen bringen sollen. Wirklich gut gemacht und zugegebenermaßen preisverdächtig. So mancher Agenturmensch im Raum wünscht sich heimlich sicher einen Kunden, bei dem sich ohne den Blick auf nackte Zahlen solch kreative Filmchen realisieren lassen.
Auf Höhen folgen auch Tiefen. Heute tragen sie den Namen „Fachgruppe Social Media, BVDW“. Der Referent, gleichzeitig Mitarbeiter der VZ-Netzwerke, hält eine uninspirierte Vertriebspräsentation zum kommenden VZ-Facelift. Wenn es überhaupt noch Sympathie für die schwächelnden VZ´s im Auditorium gab – spätestens jetzt hatte ihnen der Referent den Rest gegeben.
Der weitere Nachmittag führte mit kurzweiligen Vorträgen zu juristischen Fragen, der Nutzung des Open Graphs, einem sehr sympathischen Einblick in den Alltag einer kleinen Social Media Agentur und dem Thema Social Shopping. Networking dann am Abend bei Bier und Currywurst im Stage Club. Kleiner Eintrüber zum Schluss: Muss man auf der eigentlich sehr netten Abendveranstaltung noch nerviges Powerdating verkaufen, liebe Veranstalter?
Morgen folgt der zweite Tag der „Social Media Conference“. Fortsetzung folgt.